Seifen und Oberflächengütung von Kalkputzen 

Die Behandlung von Kalkfarben oder kalkputzen mit einer (Olivenöl-) Seife wurde schon in der Antike praktiziert.Weitere Informationen finden Sie im Technikblatt von Kreidezeit.

Kalkputze und -farben lassen sich vor dem Erreichen der Endhärte mit Verseifen oder mit Wachs behandeln. Man erreicht hiermit eine Vergütung der Oberflächen, Glanzeffekte und wasserabweisende Eigenschaften.                 

Seifen von Kalkoberflächen

Glätteseife
Schlußbehandlung mit Hochglanzeffekt für Stuccolustro-und Tadelakt-Arbeiten.
Transparent und leicht polierbar. Rein pflanzliche Basis (Olivenölseife). Frei von schädlichen Ausgasungen.
Auf frischen Kalk aufgetragen, wird ein Teil dieser natürlichen Seife in sog. Kalkseifen umgewandelt, die der Wandoberfläche feuchtigkeits- und schmutzabweisende Eigenschaften (hydrophobierend) verleihen, ohne die Diffusionsfähigkeit zu beeinträchtigen.


Kreidezeit Themenblatt "Geseifter Kalk"


Oberflächenvergütung

Punisches Wachs
Glänzender Wachsüberzug für Stuccolustro, Kaseinfarben, Kasein Glanzspachtel, sowie Marmorimitationen und Enkaustik.
In einem hauseigenen Verfahren des Herstellers wird farbloses Bienenwachs mit Pottasche verseift und dadurch teilweise wasserlöslich gemacht, so dass es leicht streich- und spachtelbar wird. Verarbeitungsfertige Paste, geruchlos, emissionsfrei, schmutzabweisend, antistatisch, diffusionsfähig. Punisches Wachs dient als matter oder nach Polieren glänzender Wachsüberzug für
-   Stuccolustro- und Tadelaktarbeiten
-   Marmorimitationen (z. B. auf Marmormehlfarbe)
-   Enkaustik
-   Kaseinfarbenanstriche   
Als Zusatz zu Kasein Marmormehlfarbe oder Leimfarbe für
-   Spachteltechniken
-   Schablonenmalerei
-   aufpolierbare   Anstriche



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