Der Baustoff Lehm.

Lehm wird seit den Anfängen unserer Geschichte als Baustoff verwendet, ein regionaler, bewußter, nachhaltiger Baustoff ohne lange Transportwege und überdies jederzeit recyclebar.

Einen Einblick in die Vielfalt er Möglichkeiten, mit Lehm zu bauen, erhält man durch die Einteilung in Lehmbautechniken und Lehmbaustoffe.


Lehmbaustoffe.

Lehm  "...ist eine Mischung aus Sand (Korngröße > 63 µm), Schluff (Korngröße > 2 µm) und Ton (Korngröße < 2 µm). Er entsteht entweder durch Verwitterung aus Fest- oder Lockergesteinen oder durch die unsortierte Ablagerung der genannten Bestandteile. Unterschieden werden je nach Entstehung Berglehm, Gehängelehm, Geschiebelehm (Gletscher), Lösslehm (Löss) und Auenlehm (aus Flussablagerungen). Lehm ist weit verbreitet und leicht verfügbar..." (Wikipedia).
Für Außen- und besonders Innenwände von Gebäuden wurden schon immer Putze aus Lehm und Kalk und natürlich Baustoffe aus der Umgebung verwendet. Unabhängig von anderen Lehmbautechniken, sind Lehmputze und Farben aus Lehm heute immer populärer.


Lehmbautechniken.

Es wurden viele, z. T. regionale Lehmbau-Techniken entwickelt, die zum großen Teil noch heute angewendet werden. Die vielen Einsatzmöglichkeiten von Lehm im Bau veranschaulicht eine Graphik des Dachverbandes Lehm e.V.  Wir informieren Sie über diese Techniken auch bei einem Gespräch im Geschäft oder bei einem Beratungstermin auf Ihrer Baustelle. Zu den vielen Einsatzmöglichkeiten für Lehm als Baustoff zählen: